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Unsere Öffnungszeiten

Wir sind jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr für Sie da.

Es gelten bestimmte Einlass- und Hygienebedingungen, die Sie unserer derzeit geltenden Hausordnung entnehmen können. Sie finden Sie am Museumseingang.

In unseren Räumlichkeiten gilt weiterhin das verbindliche Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Eine Auflistung der Öffnungstage und Termine finden Sie unter Besucherinformation


 

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Waschtag im Museum

Im schwarzen Sonntagskleid steht sie in der Küche und sortiert die Wäsche für den anschließenden mühsamen Waschtag.
Schnitt.
Im Alltagskleid und mit den schweren Holzschuhen an den Füßen tritt sie geräuschvoll aus der Waschküche. Im Weidenkorb trägt sie die Wäsche zum bereitstehenden Waschzuber im Garten. Schließlich scheint heute die Sonne und das kräftezehrende und zeitraubende Wäschewaschen kann im Freien und muss nicht in der beengten Waschküche erfolgen.
Schnitt.
Mühsam schleppt sie den schweren Wassereimer die schmale und unebene Treppe aus dem Bachlauf hinauf und füllt den Inhalt in den Waschzuber.
Schnitt.
Es ist Drehtag im Bühlertäler Museum Geiserschmiede und es dauert schon seine Zeit, bis alle Szenen im Kasten, bzw. in den zwei Kameras sind.
Vor der Kamera demonstriert Isabelle Demont den mühevollen Waschtag früher – ganz ohne Elektrizität und fließend Wasser.
Hinter den Kameras stehen Wolfgang Moench und Günter Meier und geben Anweisungen zum Ablauf und zur Darstellung. Alle Teilnehmer sind im ehrenamtlichen Helferteam der Geiserschmiede engagiert und haben sichtlich Spaß an der gemeinsamen Arbeit. Die Dreharbeiten sind nach knapp drei Stunden abgeschlossen. Endlose Stunden am heimischen Computer werden folgen, an denen Wolfgang Moench die Szenen sichten und schweren Herzens zu einem lediglich 3-Minütigen Film zusammenschneiden wird.
Der fertige Film wird ab Herbst in der Brenn- und Waschküche des Museums zu sehen sein. Dann werden die beiden Räumlichkeiten im neuen/alten Glanz erstrahlen. Eine teilweise neue Einrichtung mit neuen Vitrinen, Schränken und Texttafeln werden den Raum beleben und so die Geschichte der Hütte, des Schnapsbrennens, des Wäschewaschens sowie der Körperhygiene erlebbar machen.
Zugegeben, die Wäsche wird heute im Museum nur noch selten auf diese Weise gewaschen. Daher die Notwendigkeit eines Films, der von dieser Plackerei erzählt.


 

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15.05.2022: Internationaler Museumstag

Weitere Informationen zum Internationalen Museumstag erhalten Sie beim Klicken auf das Logo

 

Mit großer Vorfreude sieht das Museumsteam der Geiserschmiede Bühlertal dem Internationalen Museumstag am Sonntag, den 15. Mai entgegen. Nach zwei Jahren ohne Veranstaltungen im Haus wird sich das Museum in diesem Jahr wieder daran beteiligen. Von 14 bis 18 Uhr sind die Türen geöffnet und das Haus präsentiert sich mit einigen Highlights.

Ein Novum ist der Besuch der Nagolder Holzwerkstatt. Es ist eine lockere Vereinigung aus dem württembergischen Landesteil, die sich einmal im Monat zum Erfahrungsaustausch trifft. Neben diesen regelmäßigen Treffen werkelt jeder in seiner eigenen Werkstatt herum und frönt der verbindenden Leidenschaft: dem wunderbaren Werkstoff Holz. Es wird gesägt, gedrechselt, geschnitzt und geschliffen bis aus jedem groben Stückchen Holz genau das geworden ist, was es werden sollte. Und so entstehen Bildhauerarbeiten, Hüte, Hocker, Schalen, Gewürzmühlen, Bretter, Ketten und allerlei mehr. Jedes ein Unikat und mit viel Liebe und Gespür fürs Detail erschaffen.
Fünf rührige Herren der Holzwerkstatt werden an diesem Tag in der Geiserschmiede ihre Werke ausstellen und sie zum Verkauf anbieten. Denken Sie daran: Das nächste Geburtstags- und Weihnachtsfest kommt bestimmt!

Doch damit nicht genug. In der Schmiedewerkstatt wird das Feuer entzündet, bis der unverwechselbare Duft von Schmiedekohle das ganze Haus durchzieht. Mit kräftigen Schlägen wird das glühende Metall bearbeitet, bis aus einem einfachen Metallstab ein Unikat geworden ist. Was für die einen Holz als Liebhaberei ist, ist für die anderen der Werkstoff Metall!

Uli Braun (Cum Natura) hat es weder Holz noch Metall angetan. Vielmehr haben viele fleißige Tierchen ihr Herz erobert. Sie schwirren lustig und scheinbar ziellos in der Gegend herum und sind dabei ein wichtiger Bestandteil eines riesigen Volkes: Honigbienen. Kleine und große Besucher erfahren bei Ihr im Museumsgarten alles, was es rund um die Biene und den Honig zu wissen gibt. Daneben dürfen Honigsorten probiert und Honiggetränke verkostet werden, womit auch für die Gaumenfreuden gesorgt ist.

Einem abwechslungsreichen Nachmittag steht an diesem Sonntag daher nichts entgegen. Das Museum Geiserschmiede befindet sich in der Hauptstraße 68 in Bühlertal, die Zufahrt ist im Ort ausgeschildert. Der Eintritt ist frei.

Die Männer mit dem Händchen fürs Holz. Detlef Döring, Arnold Schick, Roland Walter, Claus Stirm und Heinrich Wille (von links). Foto: Museum Geiserschmiede

Kunstobjekte von Heinrich Wille


 

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Öffnung des Museums ab 27.03.2022

Nach der viermonatigen Schließung des Bühlertäler Museums öffneten sich die Türen am Sonntag, den 27.03. von 14 bis 17 Uhr wieder für die Besucher aus Nah und Fern. Es gelten die 3G-Regelungen für den Einlass.

Ein Highlight fand an diesem Tag in der Schmiedewerkstatt statt: Rüdiger Bahrmann hat dort den Hammer geschwungen und mit kräftigen Schlägen das glühende Metall bearbeitet.

Neuerungen gibt es im Zimmer des Bühlertalbahnmodells zu besichtigen. Neben einer neuen Beschriftung und historischen Fotos der Bahn, die einst zwischen Bühlertal und Bühl tingelte, haben die ehrenamtlichen Helfer den Raum ordentlich herausgeputzt. Sie haben gebohrt und geschraubt, gestrichen und geputzt. Das Ergebnis lässt den Raum förmlich strahlen. Zudem ist ein neues Gebäude Bestandteil der Anlage geworden. Es handelt sich um ein für Bühlertal äußerst wichtiges Gebäude, wie sich das Helferteam, sowie die Vorstandschaft des Fördervereins Museum Geiserschmiede e.V. sicher sind, nämlich um die Geiserschmiede selbst. Detailverlieb, mit viel Gespür fürs Historische und einem hohen Maß an Feinmotorik schuf der Altensteiger Modellbauer Wolfgang Schulte eine detailgetreue Nachbildung des Bühlertäler Kleinods. Überzeugen Sie sich selbst!

Das Modell der Geiserschmiede von Wolfgang Schulte


 

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Das Museum im Heimat-Magazin

Ausgabe 4/2020 „Heimat – der Genussbotschafter für den Schwarzwald“:

Zum Vergrößern bitte anklicken


 

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